Dein Führerschein.
Deine Fragen.
Was brauche ich zur Anmeldung? Welche Klasse passt zu mir? Und wie läuft die Prüfung? Hier findest du verständliche Antworten – vom ersten Schritt bis zum Führerschein.
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Persönlich nachfragen ↗Anmeldung & Einstieg
Vom ersten Kennenlernen bis zum Start deiner Ausbildung.
Wie melde ich mich bei EkoDrive an?
Du kannst uns anrufen, im Büro vorbeikommen oder dich online unverbindlich voranmelden. Wir besprechen deine gewünschte Klasse und den passenden Einstieg. Deinen Ausbildungsvertrag unterschreibst du persönlich bei uns im Büro. Die Online-Voranmeldung allein ist noch kein Vertrag.
Unser Büro ist montags, mittwochs und freitags von 16:30 bis 19:00 Uhr geöffnet. Zur Voranmeldung
Was bringe ich zur Anmeldung in der Fahrschule mit?
Bring einen gültigen Personalausweis oder Reisepass und – falls vorhanden – deinen Führerschein mit. Wenn du minderjährig bist, brauchen wir auch die Zustimmung deiner Sorgeberechtigten. Bereits vorhandene Nachweise wie Sehtest oder Erste-Hilfe-Bescheinigung kannst du ebenfalls mitbringen.
Du musst nicht erst alle Behördenunterlagen zusammenhaben, um mit uns deinen Einstieg zu besprechen.
Wann kann ich anfangen?
In unseren laufenden Theorieunterricht kannst du nach der Anmeldung jederzeit einsteigen. Er findet dienstags und donnerstags von 19:00 bis 20:30 Uhr statt. Fahrstunden planen wir persönlich mit dir.
Für den behördlichen Antrag gilt: Er ist frühestens sechs Monate vor dem jeweiligen Mindestalter möglich. Für BF17 ist das mit 16½ Jahren. Mehr zum Theorieunterricht
Kann ich mich unter 18 Jahren anmelden?
Ja. Für den Ausbildungsvertrag brauchst du als Minderjährige oder Minderjähriger die Zustimmung deiner Sorgeberechtigten. Auch beim Führerscheinantrag sind die erforderlichen Einverständniserklärungen wichtig. Am einfachsten klären wir bei der Anmeldung gemeinsam, wer unterschreiben muss.
Kann ich Auto und Motorrad oder B und BE zusammen machen?
Ja, eine kombinierte Ausbildung ist möglich, wenn du die jeweiligen Voraussetzungen erfüllst. Wir stimmen Theorie, Fahrstunden und Anträge aufeinander ab. Gemeinsamer Grundstoff muss dabei nicht einfach doppelt besucht werden.
Bei B und BE muss die Fahrerlaubnis B spätestens bei der Erteilung von BE vorliegen. Den Ablauf und die Kosten der Kombination besprechen wir persönlich.
Kann ich lernen, während mein Antrag noch bearbeitet wird?
Grundsätzlich ja: Theorieunterricht und Fahrstunden mit der Fahrschule können schon während der Bearbeitung stattfinden. Für die Prüfung müssen jedoch der gültige Prüfauftrag, die erforderliche Ausbildung und die übrigen Voraussetzungen vorliegen.
Reiche deinen Antrag möglichst früh ein. So vermeidest du, dass du fertig vorbereitet bist, aber noch nicht zur Prüfung darfst.
Kann ich zu euch kommen, wenn ich nicht in Winnenden wohne?
Ja. Auch aus Schwaikheim, Leutenbach, Waiblingen, Backnang, Stuttgart oder anderen Orten kannst du bei uns lernen. Für deinen Antrag ist grundsätzlich die Fahrerlaubnisbehörde an deinem Hauptwohnsitz zuständig.
Falls Wohnort und Ausbildungsort weiter auseinanderliegen, klären wir vorher, ob der gewünschte Prüfungsort von der Behörde genehmigt werden muss.
Antrag & Behörde
Diese Unterlagen und Fristen solltest du kennen.
Wo beantrage ich meinen Führerschein – und was macht die Fahrschule?
Den Führerschein beantragst du bei der für deinen Hauptwohnsitz zuständigen Fahrerlaubnisbehörde. Für Winnenden ist das die Führerscheinstelle des Rems-Murr-Kreises. Je nach Antragsweg geht die Einreichung online oder über die zuständige Stelle vor Ort.
Wir helfen dir bei den Angaben zur Ausbildung und erklären dir die nächsten Schritte. Die Anmeldung bei EkoDrive ersetzt den Behördenantrag nicht.
Kann ich den Antrag online stellen?
Im Rems-Murr-Kreis sind unter anderem Ersterteilung, BF17 und Führerscheinerweiterungen online möglich. Welche Unterlagen und Identifizierung du brauchst, zeigt dir der jeweilige Antrag. Bei einer persönlichen Abgabe prüfst du vorher, ob du einen Termin benötigst.
Wohnst du in einem anderen Kreis, gelten dessen Antragswege. Wir helfen dir, die zuständige Stelle zuzuordnen.
Welche Unterlagen brauche ich für meinen ersten Führerschein?
Für den regulären ersten Führerschein der Klassen B, A1, A2 oder A brauchst du in der Regel:
- einen gültigen Personalausweis oder Reisepass, gegebenenfalls mit Meldenachweis,
- ein aktuelles biometrisches Passfoto,
- einen Sehtest, der bei Antragstellung höchstens zwei Jahre alt ist,
- einen anerkannten Erste-Hilfe-Nachweis,
- den Antrag mit Angaben zu Fahrschule und gewünschter Klasse.
Bei Minderjährigen und BF17 kommen zusätzliche Einverständniserklärungen und Angaben zu den Begleitpersonen hinzu. Die Behörde kann im Einzelfall weitere Unterlagen benötigen.
Welche Unterlagen brauche ich für BE oder eine weitere Motorradklasse?
Bei einer Erweiterung brauchst du normalerweise deinen Ausweis, den bisherigen Führerschein, ein biometrisches Foto und einen aktuellen Sehtest. Ein bereits anerkannter Erste-Hilfe-Nachweis muss nicht automatisch neu gemacht werden. Kläre, ob er bei der Behörde bereits nachgewiesen ist.
Für B96 und B196 gilt ein eigener Ablauf mit Schulungsbescheinigung. Sag uns bei der Anmeldung, welche Klassen und Schlüsselzahlen du schon besitzt.
Wie alt darf mein Sehtest sein?
Bei der Antragstellung darf der Sehtest für B, BE und die Motorradklassen höchstens zwei Jahre alt sein. Du bekommst ihn bei einer anerkannten Sehteststelle, zum Beispiel bei vielen Optikern.
Wenn du eine Brille oder Kontaktlinsen brauchst, nimm sie mit. Wird eine Sehhilfe als Auflage eingetragen, musst du sie auch bei Fahrstunden, Prüfung und später beim Fahren tragen.
Muss ich meinen Erste-Hilfe-Kurs wiederholen?
Ein anerkannter Nachweis über eine Ausbildung beziehungsweise Schulung in Erster Hilfe gilt grundsätzlich unbefristet. Der heutige Führerscheinkurs umfasst mindestens neun Unterrichtseinheiten à 45 Minuten.
Ein alter Nachweis nur über „lebensrettende Sofortmaßnahmen“ ist nicht automatisch gleichwertig. Wenn du einen solchen Nachweis hast oder die Bescheinigung fehlt, kläre die Anerkennung mit der Behörde, bevor du einen neuen Kurs buchst.
Brauche ich ein digitales Foto oder ein Papierfoto?
Du brauchst ein aktuelles biometrisches Passfoto. Ob ein Papierbild oder eine Bilddatei benötigt wird, richtet sich nach deinem Antragsweg. Prüfe deshalb vor dem Fototermin die Vorgaben deines Führerscheinantrags.
Die Foto-Regeln für Personalausweis und Reisepass lassen sich nicht automatisch auf den Führerschein übertragen.
Wie lange dauert der Antrag und wann darf ich zur Prüfung?
Die Bearbeitungszeit hängt von der Behörde, der Auslastung und der Vollständigkeit deiner Unterlagen ab. Eine feste Zahl an Wochen können wir deshalb nicht versprechen.
Wenn die Behörde den Prüfauftrag an die Prüforganisation übermittelt hat, ist eine wichtige Voraussetzung erfüllt. Zusätzlich brauchst du die abgeschlossene erforderliche Ausbildung, die nötige Prüfungsreife und einen verfügbaren Termin. Wir stimmen die Prüfungsanmeldung mit dir ab.
Wie lange sind mein Prüfauftrag und die bestandene Theorie gültig?
Für die üblichen Prüfungsverfahren gelten drei wichtige Fristen:
- Theorie: Du musst sie innerhalb von zwölf Monaten nach Eingang des Prüfauftrags bei der Prüforganisation bestehen.
- Praxis nach Theorie: Danach hast du zwölf Monate Zeit, die praktische Prüfung zu bestehen.
- Nur praktische Prüfung: Zum Beispiel bei BE oder dem erleichterten Motorrad-Aufstieg muss sie innerhalb von zwölf Monaten nach Eingang des Prüfauftrags bestanden sein.
Entscheidend sind die Daten deines Prüfauftrags – nicht einfach der Tag deiner Fahrschulanmeldung. Melde dich frühzeitig, wenn eine Frist knapp wird; eine Verlängerung ist nicht automatisch möglich.
Was passiert mit meinem Antrag, wenn ich umziehe?
Informiere die Fahrerlaubnisbehörde und uns möglichst früh über deine neue Anschrift. Bei einem Wechsel des zuständigen Kreises kann eine Übernahme der Akte oder eine Änderung des Prüfauftrags nötig sein.
Deine bisherige Ausbildung geht durch einen Umzug nicht automatisch verloren. Ein neuer Wohnort oder eine neue Fahrschule startet die laufenden Prüfungsfristen aber auch nicht automatisch neu.
Auto · B, B197 & BF17
Schaltung, Automatik und begleitetes Fahren einfach erklärt.
Was ist der Unterschied zwischen B, B197 und B78?
- B mit Schaltprüfung: Du machst die praktische Prüfung im Schaltwagen und darfst anschließend Schalter und Automatik fahren.
- B197: Du machst die praktische Prüfung im Automatikauto und weist deine Schaltkompetenz während der Ausbildung nach. Danach darfst du mit Klasse B ebenfalls Schalter und Automatik fahren.
- B78: Du machst die Prüfung im Automatikauto ohne diesen Schaltkompetenznachweis. Deine Klasse B ist dann auf Automatik beschränkt.
Welche Variante zu dir passt, hängt auch davon ab, ob du später weitere Klassen machen möchtest. Mehr zu Automatik und B197
Wie läuft der Schaltkompetenznachweis bei B197 ab?
Du absolvierst mindestens zehn Fahrstunden à 45 Minuten im Schaltwagen. Anschließend zeigst du in einer mindestens 15-minütigen Fahrt mit deinem Fahrlehrer, dass du innerorts und außerorts sicher schalten und fahren kannst.
Das ist keine zusätzliche TÜV-Prüfung. Die normale praktische Fahrerlaubnisprüfung machst du im Automatikauto. Die zehn Schaltstunden sind Teil der praktischen Ausbildung; sie bedeuten nicht, dass zehn Fahrstunden insgesamt ausreichen.
Darf ich mit B197 im Ausland einen Schaltwagen fahren?
Ja. B197 ist für die Klasse B keine Automatikbeschränkung. In Ländern, die deinen deutschen Führerschein anerkennen, darfst du damit grundsätzlich auch einen Schaltwagen der Klasse B fahren.
Bei Mietwagen gelten zusätzlich die Bedingungen des Vermieters, etwa zum Mindestalter und zur Dauer des Führerscheinbesitzes.
Ab wann kann ich BF17 machen und wann sind die Prüfungen möglich?
Beim begleiteten Fahren kannst du Klasse B ab 17 erhalten. Der Antrag ist frühestens mit 16½ Jahren möglich. Die Theorieprüfung darf frühestens drei Monate, die praktische Prüfung frühestens einen Monat vor deinem 17. Geburtstag stattfinden.
Fahren darfst du frühestens ab 17, nachdem die Fahrerlaubnis erteilt wurde, und bis 18 nur mit einer eingetragenen Begleitperson. Beim regulären B-Führerschein ab 18 gelten entsprechend die gleichen Vorlaufzeiten vor dem 18. Geburtstag.
Wer darf mich bei BF17 begleiten?
Deine Begleitperson muss mindestens 30 Jahre alt sein, seit mindestens fünf Jahren ununterbrochen Klasse B besitzen und darf bei der Beantragung höchstens einen Punkt im Fahreignungsregister haben.
Die Person muss namentlich als Begleitung eingetragen sein. Es können auch mehrere Personen eingetragen werden; es müssen nicht deine Eltern sein. Auch für Begleitpersonen gelten während der Fahrt besondere Alkohol- und Drogenregeln.
Wie viel Theorieunterricht brauche ich für Klasse B?
Wenn B dein erster Führerschein ist, brauchst du zwölf Doppelstunden Grundstoff und zwei Doppelstunden B-Zusatzstoff. Eine Doppelstunde dauert 90 Minuten.
Bei einer Erweiterung mit bereits vorhandener Fahrerlaubnis reduziert sich der Grundstoff in der Regel auf sechs Doppelstunden; die zwei B-Zusatzstunden bleiben. Die Lern-App hilft dir beim Üben, ersetzt aber den vorgeschriebenen Unterricht nicht.
Wie viele Fahrstunden und Sonderfahrten brauche ich bei B?
Für die normalen Übungsstunden gibt es keine feste gesetzliche Mindestzahl. Du übst so lange, bis du sicher und selbstständig fahren kannst.
Zusätzlich sind bei der regulären B-Ausbildung zwölf Sonderfahrten à 45 Minuten vorgeschrieben: fünf Überlandfahrten, vier Autobahnfahrten und drei Fahrten bei Dämmerung oder Dunkelheit. Diese zwölf Fahrten sind nicht die gesamte praktische Ausbildung.
Ich habe schon B78. Wie darf ich auch Schaltwagen fahren?
Eine Automatikbeschränkung verschwindet nicht einfach durch zusätzliche Fahrpraxis. Für Klasse B kann unter den vorgesehenen Voraussetzungen eine Schaltausbildung mit Kompetenznachweis und anschließender Änderung des Führerscheins infrage kommen. Alternativ kann eine praktische Schaltprüfung nötig beziehungsweise sinnvoll sein.
Bring deinen Führerschein mit. Wir prüfen gemeinsam mit dir, welcher Weg zu deiner Eintragung passt. Bei medizinisch begründeten Beschränkungen gelten besondere Voraussetzungen.
Motorrad · A1, A2 & A
Vom ersten Motorrad bis zum Aufstieg in die nächste Klasse.
Welche Motorradklasse passt zu meinem Alter?
- A1 ab 16: Motorräder bis 125 cm³, höchstens 11 kW und höchstens 0,1 kW je Kilogramm.
- A2 ab 18: Motorräder bis 35 kW und höchstens 0,2 kW je Kilogramm. Das Motorrad darf nicht von einem Modell mit mehr als 70 kW abgeleitet sein.
- A: Motorräder ohne Leistungsbegrenzung – direkt ab 24 oder ab 20 nach mindestens zwei Jahren A2 und bestandener Aufstiegsprüfung.
Daneben gibt es A mit Schlüsselzahl 80 ab 21 und die Erweiterung B196. Zur Motorradübersicht
Muss ich mit Autoführerschein noch Motorrad-Theorie machen?
Ja, bei der regulären Erweiterung von B auf A1, A2 oder A brauchst du in der Regel sechs Doppelstunden Grundstoff und vier Doppelstunden Motorrad-Zusatzstoff. Ohne vorhandene Fahrerlaubnis sind es zwölf Doppelstunden Grundstoff plus vier Zusatzstoff.
Eine Doppelstunde dauert 90 Minuten. Der Motorrad-Zusatzunterricht findet nach Absprache statt, meistens samstags. Für den erleichterten Stufenaufstieg nach mindestens zwei Jahren gelten andere Regeln.
Wie funktioniert der Stufenführerschein von A1 auf A2 und von A2 auf A?
Wenn du A1 seit mindestens zwei Jahren besitzt, kannst du ab 18 über eine praktische Prüfung auf A2 aufsteigen. Mit A2 seit mindestens zwei Jahren kannst du ab 20 über eine praktische Prüfung auf A aufsteigen.
Dafür sind keine neue Theorieprüfung und kein erneuter Theorieunterricht vorgeschrieben. Es gibt auch keine fest vorgeschriebene Zahl an Übungsstunden oder Sonderfahrten. Wir bereiten dich passend zu deinem Können auf die praktische Prüfung vor.
Der Aufstieg erfolgt nicht automatisch. Du brauchst einen Erweiterungsantrag und musst die praktische Prüfung bestehen. B196 zählt dabei nicht als Klasse A1.
Brauche ich beim Motorrad-Aufstieg einen neuen Antrag?
Ja. Auch beim erleichterten Aufstieg beantragst du die Erweiterung bei deiner Fahrerlaubnisbehörde. Ohne passenden Prüfauftrag kann die praktische Prüfung nicht stattfinden.
Die Aufstiegsprüfung ist frühestens einen Monat vor Ablauf des zweijährigen Vorbesitzes möglich. Die neue Klasse wird erst erteilt, wenn auch die Vorbesitzdauer und das Mindestalter erfüllt sind. Wir planen die Vorbereitung und den Termin mit dir.
Was bedeutet A mit Schlüsselzahl 80?
Bei diesem Weg legst du ab 21 die praktische Prüfung auf einem Motorrad der Klasse A ab. Bis zu deinem 24. Geburtstag darfst du damit bei zweirädrigen Motorrädern nur Fahrzeuge im Rahmen von A2 fahren.
Ab 24 entfällt diese Beschränkung ohne eine neue Prüfung. A80 ist deshalb eine andere Möglichkeit als der normale Stufenaufstieg von A2 auf A. Welche Ausbildung nötig ist, hängt von deinen vorhandenen Klassen ab.
Was brauche ich für B196 und was darf ich damit fahren?
Für B196 musst du mindestens 25 Jahre alt sein und Klasse B seit mindestens fünf Jahren besitzen. Die Schulung umfasst mindestens vier Unterrichtseinheiten Theorie und fünf Praxis, jeweils 90 Minuten.
Nach erfolgreicher Schulung und Eintragung darfst du in Deutschland Motorräder bis 125 cm³, 11 kW und 0,1 kW je Kilogramm fahren. Eine TÜV-Prüfung ist nicht vorgesehen. Wenn die sichere Beherrschung noch nicht erreicht ist, können weitere Schulungsstunden nötig sein.
Darf ich mit der B196-Bescheinigung sofort oder im Ausland fahren?
Nein, die Schulungsbescheinigung allein reicht nicht. B196 muss zuerst behördlich in deinen Führerschein eingetragen werden. Zwischen Abschluss der Schulung und Eintragung darf höchstens ein Jahr liegen.
B196 gilt nur in Deutschland. Es ist keine eigenständige Klasse A1 und ermöglicht deshalb auch keinen erleichterten Aufstieg von A1 auf A2.
Wie viele Sonderfahrten brauche ich beim Motorrad?
Beim regulären Ersterwerb von A1, A2 oder A sind zwölf Sonderfahrten à 45 Minuten vorgesehen: fünf Überland-, vier Autobahn- und drei Dämmerungs- beziehungsweise Dunkelheitsfahrten. Dazu kommen die normalen Übungsstunden nach deinem Lernstand.
Bei Erweiterungen können andere Vorgaben gelten. Beim erleichterten Aufstieg A1 → A2 oder A2 → A nach mindestens zwei Jahren sind keine festen Sonderfahrten vorgeschrieben. Deshalb klären wir zuerst deinen Vorbesitz.
Welche Schutzkleidung brauche ich für Motorradfahrstunden und Prüfung?
Du brauchst einen passenden Motorradhelm, Motorradhandschuhe, eine eng anliegende Motorradjacke, einen Rückenprotektor, eine Motorradhose und Motorradstiefel mit ausreichendem Knöchelschutz. Der Rückenprotektor kann in die Jacke integriert sein.
Besprich deine Ausrüstung vor der ersten Fahrstunde mit uns. Wir klären dann auch, welches Schulungsmotorrad von Sitzhöhe und Handhabung zu dir passt. Eine normale Jeans und Turnschuhe ersetzen die Schutzkleidung nicht.
Anhänger · B96 & BE
Welche Kombination darfst du fahren – und welche Ausbildung brauchst du?
Welchen Anhänger darf ich mit Klasse B ziehen?
Mit einem Zugfahrzeug der Klasse B darfst du einen Anhänger bis 750 kg zulässiger Gesamtmasse ziehen. Dann kann die Kombination insgesamt bis zu 4.250 kg zulässige Gesamtmasse haben.
Hat der Anhänger mehr als 750 kg zulässige Gesamtmasse, dürfen die zulässigen Gesamtmassen von Auto und Anhänger zusammen höchstens 3.500 kg ergeben.
Zusätzlich müssen die technischen Grenzen des Autos und Anhängers eingehalten werden, etwa Anhänge- und Stützlast. Weniger Beladung ersetzt die benötigte Führerscheinklasse nicht.
Was ist der Unterschied zwischen B96 und BE?
- B96: Für ein B-Zugfahrzeug mit Anhänger über 750 kg, wenn die Summe der zulässigen Gesamtmassen über 3.500 kg und höchstens 4.250 kg liegt. Du absolvierst eine Schulung ohne Fahrerlaubnisprüfung.
- BE: Für ein B-Zugfahrzeug und einen Anhänger mit bis zu 3.500 kg zulässiger Gesamtmasse. Du machst eine praktische Prüfung. Die Kombination kann damit rechnerisch bis zu 7.000 kg erreichen.
Die technischen Grenzen des konkreten Fahrzeugs gelten immer zusätzlich. Bring die Fahrzeugdaten mit, dann lässt sich die passende Variante feststellen. Mehr zu B96 und BE
Wo finde ich die entscheidenden Gewichte in den Fahrzeugpapieren?
In der Zulassungsbescheinigung Teil I steht die in Deutschland zulässige Gesamtmasse in Feld F.2 – sowohl beim Auto als auch beim Anhänger. Diese Werte sind für die Führerscheinklasse entscheidend.
Beim Auto stehen in O.1 und O.2 die zulässigen gebremsten beziehungsweise ungebremsten Anhängelasten. Auch Stützlast, eine gegebenenfalls angegebene Gesamtzugmasse und weitere Auflagen müssen passen. Bring am besten beide Fahrzeugscheine mit.
Wie viele Fahrstunden brauche ich für BE?
Bei BE sind fünf Sonderfahrten à 45 Minuten vorgeschrieben: drei Überlandfahrten, eine Autobahnfahrt und eine Fahrt bei Dämmerung oder Dunkelheit.
Dazu kommen Übungsstunden nach deinem Bedarf. Du lernst unter anderem das sichere An- und Abkuppeln, Kontrollen, Rangieren und Fahren mit dem Gespann. Für normale Übungsstunden gibt es keine feste Mindestzahl.
Muss ich bei BE nochmals Theorie lernen und eine Prüfung machen?
Für die Erweiterung von B auf BE sind kein zusätzlicher Theorieunterricht und keine Theorieprüfung vorgeschrieben. Du brauchst aber die praktische Ausbildung, den passenden Antrag und eine praktische Prüfung.
Dabei geht es neben dem Fahren im Verkehr auch um den sicheren Umgang mit Auto und Anhänger. Wir üben die nötigen Kontrollen und Grundfahraufgaben mit dir.
Wie läuft B96 ab – und ab wann darf ich damit fahren?
B96 umfasst mindestens sieben Zeitstunden: 2½ Stunden Theorie, 3½ Stunden praktische Übungen und eine Stunde Fahren im öffentlichen Straßenverkehr je Teilnehmer. Eine theoretische oder praktische Fahrerlaubnisprüfung gibt es nicht.
Nach erfolgreicher Schulung erhältst du eine Bescheinigung. Damit beantragst du die Eintragung der Schlüsselzahl 96. Erst mit der behördlichen Eintragung darfst du die entsprechenden Kombinationen fahren.
Hat B197 Auswirkungen auf meinen späteren BE-Führerschein?
Ja, das solltest du vor der BE-Ausbildung besprechen. B197 erlaubt dir zwar Schaltwagen der Klasse B, ersetzt aber nicht automatisch eine auf einem Schaltwagen bestandene Fahrerlaubnisprüfung für alle weiteren Klassen.
Wenn du die BE-Prüfung auf Automatik ablegst, kann für BE eine Automatikbeschränkung entstehen. Wir klären anhand deiner vorhandenen Klassen, ob die BE-Prüfung auf einem Schaltfahrzeug sinnvoll ist.
Ausbildung & Prüfung
Alles rund um Fahrstunden, Lernen und deinen Prüfungstag.
Wie vereinbare ich meine Fahrstunden?
Wir sprechen deine Fahrstunden persönlich mit dir ab. Sag uns, wann du wegen Schule, Ausbildung, Arbeit oder Familie Zeit hast. So können wir passende Termine planen.
Regelmäßiges Fahren hilft, an das Gelernte anzuknüpfen. Wie oft Termine möglich und sinnvoll sind, hängt von deinem Zeitplan, deinem Lernstand und unseren freien Terminen ab.
Was mache ich, wenn ich eine Fahrstunde absagen muss?
Melde dich so früh wie möglich direkt bei uns. Für Absagefristen und mögliche Kosten gelten die Vereinbarungen in deinem Ausbildungsvertrag. Eine Nachricht kurz vor Beginn bedeutet daher nicht automatisch, dass die Stunde kostenlos entfällt.
Wenn du krank bist oder kurzfristig etwas dazwischenkommt, ruf am besten an, damit wir die Absage rechtzeitig sehen. 01590 1442221
Wie lange dauert es bis zum Führerschein?
Das hängt von deinem Lernfortschritt, regelmäßigen Fahrstunden, deiner eigenen Theorievorbereitung sowie von Behörden- und Prüfungsterminen ab. Eine feste Dauer oder eine bestimmte Gesamtzahl an Fahrstunden lässt sich vorher nicht zuverlässig versprechen.
Wenn du einen Wunschtermin hast, sag ihn uns früh. Wir planen gemeinsam einen realistischen Ablauf und besprechen, was du selbst dafür vorbereiten kannst.
Was ist, wenn ich Angst vor dem Fahren oder vor der Prüfung habe?
Sprich offen mit uns darüber. Wir erklären Übungen in Ruhe und bauen die Anforderungen Schritt für Schritt auf. Du musst nicht schon bei der ersten Fahrstunde alles können.
Vor der Prüfung besprechen wir den Ablauf und üben typische Situationen. Entscheidend ist, dass du sicher fahren kannst – ein bisschen Aufregung ist dabei normal.
Kann ich auf Englisch lernen oder die Prüfung in einer anderen Sprache machen?
Sprich uns vor der Anmeldung an, wenn du Erklärungen auf Englisch brauchst. Wir klären, wie wir dich im Unterricht und in den Fahrstunden unterstützen können.
Die Theorieprüfung wird neben Deutsch in mehreren festgelegten Fremdsprachen angeboten, darunter Englisch. Die gewünschte Sprache muss passend angemeldet sein. Die praktische Prüfung findet grundsätzlich auf Deutsch statt; wichtige Fahranweisungen üben wir mit dir.
Was passiert, wenn ich eine Prüfung nicht bestehe?
Du kannst die Prüfung wiederholen. Eine Wiederholung ist in der Regel frühestens nach zwei Wochen möglich. Der tatsächliche Termin hängt auch von freien Prüfplätzen und deiner Vorbereitung ab.
Wir besprechen, was schwierig war, und bereiten dich gezielt darauf vor. Für den neuen Versuch fallen erneut Prüfgebühren und die entsprechende Vorstellung durch die Fahrschule an; zusätzliche Fahrstunden können hinzukommen. Behalte außerdem die Fristen deines Prüfauftrags im Blick.
Was muss ich am Prüfungstag mitbringen?
Nimm einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit. Wenn du bereits einen Führerschein besitzt, bring ihn ebenfalls mit. Eine vorgeschriebene Brille oder Kontaktlinsen und bei Motorradprüfungen die vollständige Schutzkleidung gehören auch dazu.
Beachte die Unterlagen und Zahlungsinformationen deiner Prüforganisation. Uhrzeit, Treffpunkt und alles Weitere besprechen wir vor deinem Termin. Plane genügend Zeit für die Anfahrt ein.
Darf ich nach bestandener Prüfung sofort allein fahren?
Erst wenn dir die Fahrerlaubnis tatsächlich erteilt wurde und du den Führerschein oder einen dafür gültigen vorläufigen Nachweis erhalten hast. Ein Ergebnis- oder Prüfbericht allein reicht nicht. Auch das Mindestalter muss erreicht sein.
Bei BF17 darfst du bis 18 nur mit eingetragener Begleitung fahren. Ein vorläufiger Nachweis kann außerdem auf Deutschland und einen begrenzten Zeitraum beschränkt sein.
Wann beginnt die Probezeit und wie lange dauert sie?
Die Probezeit dauert beim erstmaligen Erwerb grundsätzlich zwei Jahre und beginnt mit der Erteilung der Fahrerlaubnis – bei BF17 also schon ab Erteilung mit 17. Die Klassen AM, L und T lösen für sich genommen keine Probezeit aus.
Wenn du bereits A1 hast, startet beim späteren B-Führerschein normalerweise keine neue Probezeit. Eine noch laufende Probezeit läuft weiter. Bei bestimmten Verkehrsverstößen kann sie verlängert werden.
Kann ich während der Ausbildung zu EkoDrive wechseln?
Ja. Bring die Nachweise deiner bisherigen Ausbildung und Angaben zu deinem laufenden Antrag beziehungsweise Prüfauftrag mit. Bereits absolvierte und nachgewiesene Ausbildung muss nicht automatisch komplett wiederholt werden.
Wir besprechen deinen Lernstand, die weiteren Kosten und die erforderliche Änderung bei Behörde oder Prüforganisation. Mehr zum Fahrschulwechsel
Ich habe einen ausländischen Führerschein. Muss ich alles neu machen?
Das hängt vom Ausstellungsland, der Klasse und deinem Wohnsitz ab. Gültige EU-/EWR-Führerscheine werden grundsätzlich anerkannt. Bei Führerscheinen aus anderen Staaten ist eine Umschreibung häufig nötig; die Fahrberechtigung gilt nach Begründung des gewöhnlichen Wohnsitzes in Deutschland in der Regel noch sechs Monate.
Welche Prüfungen erforderlich sind, entscheidet sich nach deinem Führerschein und den geltenden Anerkennungsregeln. Ein Umschreibungsantrag verlängert die Fahrberechtigung nicht automatisch. Wir helfen dir bei der Vorbereitung. Mehr zur Umschreibung
Kosten & Organisatorisches
Transparent planen und wissen, welche Kosten dazugehören.
Was kostet mein Führerschein insgesamt?
Die Gesamtkosten hängen vor allem von deiner Klasse, den benötigten Übungsstunden und der Zahl der Prüfungsversuche ab. Grundbetrag, Fahrstunden, Sonderfahrten und die Vorstellung zu den Prüfungen findest du auf unserer Preisseite.
Mit dem Preisrechner kannst du verschiedene Beispiele durchspielen. Die voreingestellten Übungsstunden sind nur eine Rechenannahme und keine Zusage für deinen tatsächlichen Bedarf. Einen Motorrad-Stufenaufstieg kalkulieren wir persönlich.
Welche Kosten kommen zu den Fahrschulpreisen hinzu?
Gebühren der Prüforganisation und der Fahrerlaubnisbehörde werden separat berechnet. Zusätzlich können Kosten für Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs und Passfoto anfallen. Beim Motorrad solltest du passende Schutzkleidung einplanen.
Diese Ausgaben sind nicht automatisch im Ergebnis unseres Fahrschul-Preisrechners enthalten. Die aktuellen Fahrschulleistungen und Hinweise stehen auf der Preisseite.
Wann und wie bezahle ich meine Ausbildung?
Die Zahlungsweise und die Fälligkeit der einzelnen Leistungen besprechen wir mit dir bei der Anmeldung. Maßgeblich sind dein Ausbildungsvertrag und die jeweiligen Rechnungen.
Wenn du bestimmte Zahlungswünsche hast, kläre sie bitte vor der Vertragsunterzeichnung mit uns. Eine Ratenzahlung oder Finanzierung ist nicht automatisch vereinbart.
Ist die Lern-App Pflicht und ersetzt sie den Theorieunterricht?
Die Lern-App ist bei uns freiwillig und nicht im Grundbetrag enthalten. Sie kostet regulär 80 Euro. Damit kannst du flexibel üben und wir können deinen Lernstand bei der Prüfungsvorbereitung berücksichtigen.
Den vorgeschriebenen Theorieunterricht ersetzt die App nicht. Ob eine aktuelle Aktion für dich gilt, erfährst du auf unserer Aktionsseite.
Welche Aktionen gibt es für gemeinsames Anmelden und Empfehlungen?
Bei „Zusammen anmelden“ erhalten zwei neue Fahrschüler bei verbindlicher Anmeldung bis zum 30. November 2026 jeweils ihre eigene Lern-App kostenlos, wenn die Aktionsbedingungen erfüllt sind.
Beim „Kopfgeld“ erhalten aktuelle Fahrschüler eine normale Fahrstunde à 45 Minuten pro erfolgreicher Empfehlung, höchstens zwei. Ehemalige Fahrschüler erhalten 50 Euro pro erfolgreicher Empfehlung, insgesamt höchstens 100 Euro – per Überweisung oder bar gegen Empfangsbestätigung.
Die Aktionen sind nicht miteinander kombinierbar. Eine unverbindliche Online-Voranmeldung allein reicht nicht. Alle Voraussetzungen stehen auf der Aktionsseite.
Deine Frage ist noch offen?
Jeder Einstieg ist ein bisschen anders. Wir hören zu und klären mit dir, was du für deinen Führerschein brauchst.
Büro: Mo · Mi · Fr, 16:30–19:00 Uhr · Karl-Krämer-Straße 29, Winnenden
Informationen geprüft am 21. Oktober 2026. Persönliche Voraussetzungen und die Vorgaben deiner zuständigen Behörde können den Ablauf beeinflussen.
